Faschingskrapfen

Seit ein paar Wochen lachen sie uns wieder an, die Krapfen, die derzeit in den Auslagen der Bäckereien mit allen möglichen Füllungen angeboten werden. In Bayern sagt man Krapfen, anderswo Berliner oder Pfannkuchen. Für unseren Geschmack sind sie allerdings oft zu künstlich und mit zu viel Zuckerguss verziert. Dabei sind traditionelle bayerische Krapfen wirklich sehr schnell und unkompliziert selbst gemacht.

Der Vorteil: Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern du kannst auch selber bestimmen, womit du die Krapfen füllen möchtest. Und hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt! Wir essen Krapfen am liebsten ganz klassisch mit Puderzucker und Marmeladenfüllung. Das bietet sich auch gerade wirklich an, denn wir haben noch so viel Marmelade aus dem letzten Sommer eingemacht und möchten die Speisekammer langsam leeren. Der nächste Sommer kommt ja bald


Krapfen

Für ca. 10 Stück

500 g Mehl (Typ 405)

 250 ml Milch,  lauwarm

 60 g Zucker

60 g Butter

 4 Eigelb

 42 g Hefe (1 Würfel)

 Marmelade zum Befüllen z.B Erdbeer-, Marille- oder Zwetschgenmarmelade

 Außerdem:

800 ml Pflanzenöl zum Ausbacken

Zubereitung:

Brösle die Hefe in eine kleine Schüssel und löse sie mit 100 ml lauwarmer Milch unter Rühren auf. Gib etwa 50 g Mehl dazu und erstelle so eine Art Vorteig den du etwa 20-30 Minuten gehen lässt.

Trenne die Eier und verrühre das Eigelb in der Küchenmaschine mit dem Zucker  und schlage beides schaumig.

Gib das restliche Mehl , den Rest der Milch, Butter und den aufgegangenen Vorteig mit in die Schüssel und verrühre alles zu einem homogenen Teig. Diesen abgedeckt ca 1 Stunde gehen lassen. Der Raum sollte hierbei nicht zu kühl sein, sonst geht er  nicht so gut auf.

Den Teig nicht nochmal kneten und etwa 10 kleine gleich große Kugeln formen. Auf ein Geschirrtuch  legen, platt drücken und nochmal 15 Min zugedeckt  gehen lassen.

In einem Topf das Pflanzenöl erhitzen. Die Temperatur des Fettes sollte etwa 170 Grad betragen, wenn du die Krapfen mit der Schaumkelle einlegst.

Die Krapfen auf jeder Seite etwa 3 Minuten im Fett ausbacken bis sie goldgelb sind. Vielleicht  musst du die Temperatur etwas zurückdrehen, falls  sie zu schnell dunkel werden. Bei zu hoher Temperatur  besteht die Gefahr, dass die Krapfen zwar außen fertig , aber in der Mitte noch nicht ganz durch sind. Das erfordert ein bisschen Fingerspitzengefühl und Erfahrung. Probier es einfach aus, es ist gut machbar.

Leg die fertigen Krapfen auf ein Küchenkrepp zum Auskühlen. Dann kannst du sie mit einem Spitzbeuten seitlich anstechen und mit einer Marmelade oder Creme deiner Wahl füllen. Am besten eignen sich Marmeladen, die nicht all zu flüssig sind. Wir nehmen gerne Powidl oder Erdbeermarmelade, die wir im Sommer aus dem Garten eingemacht haben.

 Zum Schluss bestäubst du die Krapfen noch mit Puderzucker! Schöne Faschingszeit!


In Schweden feiert man übrigens nicht Fasching, aber auch hier isst man Krapfen. Diese heissen Semlor und sind mit traditionell mit Mandelmasse und Sahne gefüllt. Das Rezept kommt morgen.

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Slow Winter Kitchen / Schwarzwurzel